Die Dekrete des Krakauer Oberhofs (1456-1504) als Textallianzen und Textsorten

Die Dekrete des Krakauer Oberhofs (1456-1504) als Textallianzen und Textsorten

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Das vorliegende Buch schreibt sich ein in die Arbeit der internationalen Gruppe "Textsorten und Textallianzen der deutschen Prosa vom 12. bis 18. Jahrhundert", in der die Autorin seit 1999 aktiv tätig ist. Grundlage der Untersuchung ist handschriftliches Material: die deutschen Einträge in den beiden ältesten erhaltenen Dekretenbüchern des Oberhofs des deutschen Rechts auf der Burg zu Krakau. Dieser wurde 1356 von König Kasimir dem Großen mit der Aufgabe gegründet, auf Anfragen im Falle von Rechtsunkenntnis oder Berufungen Auskunft zu erteilen. Ziel der Arbeit ist die Ermittlung textinterner und textexterner Merkmale und auf Grund von Oppositionen die Ermittlung von Textsorten und Textallianzen. Die Autorin entwirf t eine linguistische Konzeption des zusammengesetzten Textes. Die gewonnenen Daten zur externen Variablenkonstellation der untersuchten Texte sind ein aufschlussreicher Beitrag zur Rezeptionsgeschichte des deutschen Rechts in Altpolen. Sie werfen ein neues Licht auf die lange offenen Fragen der Tätigkeit des Sechs-Städte-Gerichts in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Deshalb wird das Buch nicht nur bei Linguisten, sondern auch bei Historikern und Rechtshistorikern Interesse finden. Krystyna Waligóra ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Germanische Sprachwissenschaft am Germanistischen Institut der Jagiellonen-Universität in Krakau. Ihr Spezialgebiet ist die Geschichte der deutschen Sprache mit einem Forschungsschwerpunkt auf dem Frühneuhochdeutschen, der historischen Textsortentypologie und der historischen Syntax.


Liczba stron216
WydawcaWydawnictwo Uniwersytetu Jagiellońskiego
ISBN-13978-83-233-2718-9
Numer wydania1
Język publikacjipolski
Informacja o sprzedawcyRavelo Sp. z o.o.

INNE EBOOKI AUTORA

Ciekawe propozycje

Spis treści

  Danksagungen    11
  1 Erkenntnisziel und theoretische Grundlagen    13
    1.1 Terminologie    15
      1.1.1 Text, Textsorte, Makrostruktur    15
      1.1.2 Textallianz    16
      1.1.3 Zusammengesetzter Text    17
      1.1.4 Nebensatzkomplex    18
      1.1.5 Hauptsatzlose Nebensätze    19
      1.1.6 Weitere Termini    20
    1.2 Vorgehensweise    21
    1.3 Zu den Beleg- und Belegstellenangaben    22
  2 Materialgrundlage    23
    2.1 Einführende Bemerkungen    23
    2.2 Die Handschrift (Acta Decretorum SWPM I-20, Acta Decretorum SWPM I-21)    23
    2.3 Zu den Editionen    25
      2.3.1 Die Grundsätze der Edition von K. Nehlsen-v. Stryk    25
      2.3.2 Die Grundsätze der eigenen Edition    25
    2.4 Abgrenzung der Textexemplare    28
    2.5 Datierung    30
    2.6 Erste Klassifizierung der Textexemplare    32
  3 Externe Variablenkonstellation    41
    3.1 Einführende Bemerkungen    41
    3.2 Externe Variablenkonstellation auf Grund historischer und rechtshistorischer Untersuchungen (textexterner Wissensquellen)    42
      3.2.1 Die Kolonisation nach deutschem Recht    42
      3.2.2 Ursachen für die Gründung der Oberhöfe des deutschen Rechts    42
      3.2.3 Die Arten der Oberhöfe    44
      3.2.4 Die Oberhöfe in Polen und in Deutschland    44
      3.2.5 Ursachen für die Gründung des Oberhofs des deutschen Rechts auf der Burg zu Krakau    44
      3.2.6 Die Funktionen des Oberhofs des deutschen Rechts auf der Burg zu Krakau    46
        3.2.6.1 Zur Funktion des Sechs-Städte-Gerichts    47
      3.2.7 Die Formen des Rechtszugs    48
        3.2.7.1 Zum Verständnis des ‚älteren deutschen Urteils‘    49
      3.2.8 Zur Verwendung der Terminologie in wissenschaftlichen Publikationen und Quellen    49
        3.2.8.1 Berufung    50
        3.2.8.2 Rechtszug    50
        3.2.8.3 Appellation    51
        3.2.8.4 Instanz    52
        3.2.8.5 Fazit    53
      3.2.9 Verwendung der Begriffe in der vorliegenden Studie    53
      3.2.10 „Appellationsverfahren“    54
    3.3 Externe Variablenkonstellation auf Grund der Beschreibung der beiden Dekretenbücher    58
      3.3.1 Verfasser, Adressat, Ort und Zeit    58
        3.3.1.1 Die Orte    59
      3.3.2 Deutsch und Latein    60
        3.3.2.1 Zuschriften pro Jahr    61
        3.3.2.2 Orte mit Oberhof    64
        3.3.2.3 Orte ohne Oberhof    69
        3.3.2.4 Besondere Adressen in der Überschrift    70
      3.3.3 Kommunikationssituation    74
  4 Dekrete als Textallianzen    77
    4.1 Einführende Bemerkungen    77
    4.2 Dekrete als Kopien von Briefen mit eingebetteten Rechtsweisungen    79
      4.2.1 Typ A: syntaktisch autonome Rechtsweisungen    79
        4.2.1.1 Parallele Textexemplare – auf einem losen Zettel und im Dekretenbuch (1.119/15)    80
        4.2.1.2 Aufbau von zwei rechtsspruchübergreifenden Einträgen – Briefe des Typs A mit je einer echtsweisung (1.761/114, 1.780/116)    82
        4.2.1.3 Aufbau des rechtsspruchübergreifenden Eintrags – Brief des Typs A mit zwei Rechtsweisungen (1.419/47)    84
        4.2.1.4 Unvollständiger Brief des Typs A mit drei Rechtsweisungen (1.514/56, 1.515/57, 1.516/58)    93
        4.2.1.5 Unvollständiger Brief des Typs A mit zwei Rechtsweisungen (1.731/104, 1.732/105)    96
      4.2.2 Typ B: integrierte Rechtsweisungen    101
        4.2.2.1 Aufbau des rechtsspruchübergreifenden Eintrags – Brief des Typs B mit einer Rechtsweisung (1.504/54)    101
          4.2.2.2 Gekürzte Rechtsweisung aus dem Brief des Typs B – integrierte Rechtsweisung (1.373/43, 1.171/22)    104
    4.3 Dekrete als Kopien von Rechtsweisungen mit eingebetteten Urteilen anfragender Gerichte    107
      4.3.1 Rechtsweisung mit Zitat des Urteils des anfragenden Gerichts (1.208/28)    107
      4.3.2 Rechtsweisung mit Zitat des Urteils des anfragenden Gerichts – gekürzter Brief des Typs B (1.634/77)    110
      4.3.3 Rechtsweisung mit Merkmalen von isoliert auftretender und syntaktisch integrierter Rechtsweisung – Misch-, Übergangstyp (2.843/54)    113
      4.3.4 Die Rechtsweisung des neuen Typs (2.761/50)    118
      4.3.5 Zusammengesetzte Texte / Textallianzen    118
  5 Dekrete als Textsorten    121
    5.1 Zur Anzahl der Textsorten    121
    5.2 Die Textsorte ‚Rechtsweisung‘ und ihre Merkmale    129
      5.2.1 Die Überschrift    130
        5.2.1.1 „Pronominale Verkettung“ in Textgruppierungen    132
      5.2.2 Syntaktischer Aufbau – Funktionen der präpositiven Nebensatzkomplexe    133
        5.2.2.1 Einführende Bemerkungen    133
        5.2.2.2 Rechtsweisungen des I. Typs    139
        5.2.2.3 Rechtsweisungen des II. Typs (Beispiele 99, 100)    159
        5.2.2.4 Rechtsweisungen des III. Typs (Beispiel 101)    161
    5.3 Die Textsorte ‚Interne Notiz‘ und ihre Merkmale (Beispiele 102–112)    163
    5.4 Textsortendefinitionen    168
  Anhang    171
    Zusammenstellung der Einträge    172
    Wichtigere Fehler der Edition    173
      I: Verlesungen in sinnwichtigen Wörtern (1–21)    173
      II: Verlesungen bei Streichungen des Schreibers (22, 23)    173
      III: Verlesungen in Namen (24–26)    173
      IV: Sinnentstellende Setzung interpungierender Mittel (27–29)    174
      V: Auslassungen (30–35)    175
    Vergleich zweier Editionen    175
    Elemente der „idealen Urkunde“    176
    Ideale Textstruktur „Brief“    176
  Literaturverzeichnis    177
    Quellen    177
      Handschriften    177
      Editionen    177
      Rechtsgeschichte    178
      Forschungsliteratur (Linguistik)    184
  Tabellenverzeichnis    207
  Abbildungsverzeichnis    209
  Register    213
    Sachregister    215
    Personenregister    219
    Ortsregister    221
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